
Folgende Sätze stammen aus einem Kurzreferat von mir und spiegeln anlässlich des 150. Geburtstages des letzten deutschen Kaisers am heutigen Tage sein Leben stichpunktartig wieder. Ich hoffe, die Ausführungen zu gegebener Stunde erweitern und mit meiner eigenen (positiven) Stellungnahme vollenden zu können.
Wilhelm II., der Enkel Wilhelms I., der am 18. Januar 1871 in Versailles zum deutschen Kaiser ausgerufen worden war, und Sohn des liberalen Friedrichs III., der aufgrund einer Krebserkrankung nur von März bis Juni 1888 Kaiser war, weshalb das Jahr 1888 als "Dreikaiserjahr" berühmt wurde, wurde am 27. Januar 1859 von Königin Viktoria, der Tochter der britischen Königin Victoria, geboren. 1890, zwei Jahre nach der Thronbesteigung, durch die er zugleich deutscher Kaiser und preußischer König wurde, entließ er aufgrund von Meinungsverschiedenheiten z. B. in der Sozialisten- und Rußlandfrage den bisherigen Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck, der u. a. nach dem deutschen Sieg über Frankreich 1870/71 die Gründung eben jenes Deutschen Reichs unter Führung Preußens angestoßen und die ersten deutschen Schutzgebiete erworben hatte und zugleich ein enger Vertrauter Wilhelms I. war. Nach einigen Peinlichkeiten wie der Daily-Telegraph-Affäre 1908 kam es bald darauf im Jahre 1914 zum Kriegsausbruch, was ihn später noch zu dem berühmten Satz führen sollte: "Ich kenne keine Parteien mehr, kenne nur noch Deutsche."
Jedoch verlor Wilhelm innerhalb des Krieges immer mehr an Macht, v. a. an die 3. Oberste Heeresleitung (OHL) unter Hindenburg und Ludendorff, sodass er sich, was aber noch schwerwiegendere Gründe hatte, gezwungen sah, am 28. November 1918 seine Abdankung, die ohne seine Zustimmung jedoch schon am 9. November verkündet worden war, zu bestätigen und ins Exil nach Haus Doorn in den Niederlanden zu gehen, wo er, nach seinem Tod am 4. Juni 1941, auf Befehl Adolf Hitlers beerdigt wurde, obwohl er keineswegs mit dem Nationalsozialismus sympathisiert hatte.
Wilhelm II., der Enkel Wilhelms I., der am 18. Januar 1871 in Versailles zum deutschen Kaiser ausgerufen worden war, und Sohn des liberalen Friedrichs III., der aufgrund einer Krebserkrankung nur von März bis Juni 1888 Kaiser war, weshalb das Jahr 1888 als "Dreikaiserjahr" berühmt wurde, wurde am 27. Januar 1859 von Königin Viktoria, der Tochter der britischen Königin Victoria, geboren. 1890, zwei Jahre nach der Thronbesteigung, durch die er zugleich deutscher Kaiser und preußischer König wurde, entließ er aufgrund von Meinungsverschiedenheiten z. B. in der Sozialisten- und Rußlandfrage den bisherigen Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck, der u. a. nach dem deutschen Sieg über Frankreich 1870/71 die Gründung eben jenes Deutschen Reichs unter Führung Preußens angestoßen und die ersten deutschen Schutzgebiete erworben hatte und zugleich ein enger Vertrauter Wilhelms I. war. Nach einigen Peinlichkeiten wie der Daily-Telegraph-Affäre 1908 kam es bald darauf im Jahre 1914 zum Kriegsausbruch, was ihn später noch zu dem berühmten Satz führen sollte: "Ich kenne keine Parteien mehr, kenne nur noch Deutsche."
Jedoch verlor Wilhelm innerhalb des Krieges immer mehr an Macht, v. a. an die 3. Oberste Heeresleitung (OHL) unter Hindenburg und Ludendorff, sodass er sich, was aber noch schwerwiegendere Gründe hatte, gezwungen sah, am 28. November 1918 seine Abdankung, die ohne seine Zustimmung jedoch schon am 9. November verkündet worden war, zu bestätigen und ins Exil nach Haus Doorn in den Niederlanden zu gehen, wo er, nach seinem Tod am 4. Juni 1941, auf Befehl Adolf Hitlers beerdigt wurde, obwohl er keineswegs mit dem Nationalsozialismus sympathisiert hatte.





